Gepostet: 09.07.2019

Bavaria Assekuranz-Service GmbH Versicherungsmakler

Die Wertermittlung eines Gebäudes

Anders als bei einer Hausratversicherung bedeutet der Unterversicherungsverzicht in der Wohngebäudeversicherung, dass man im Totalschadenfall den Wiederaufbauwert entschädigt bekommt. Dieser kann auch höher ausfallen als die Versicherungssumme! Die Versicherungssumme nach Wert 1914 stellt nur einen fiktiven Wert für die Prämienfindung dar. Die Versicherer akzeptieren unterschiedliche Methoden für eine Wertermittlung:

1. Wenn der Wert aufgrund einer vom Versicherer anerkannten Schätzung eines Bausachverständigen festgesetzt wird.

2. Wenn der Versicherungsnehmer im Antrag den Neubauwert in Preisen eines anderen Jahres zutreffend angibt und der Versicherer diesen Betrag umrechnet (Umrechnung Neubauwert). Bei dieser Methode wird der Neubauwert (Euro oder DM) mithilfe vom Baukostenindex in Goldmark (Wert 1914) umgerechnet. Bitte beachten Sie, dass im Neubauwert auch die oft vergessenen Eigenleistungen, die Bodenplatte etc., enthalten sein müssen.

3. Wenn der Versicherungsnehmer Antragsfragen nach Größe, Ausbau und Ausstattung des Gebäudes zutreffend beantwortet und hiernach die Versicherungssumme „Wert 1914“ berechnet wurde (= Wertermittlungsbogen Wert 1914). Es gibt grundsätzlich zwei Berechnungsgrundlagen und zwar eine nach Quadratmeter-Wohnfläche und eine nach Kubikmetern umbautem Raum, wobei letztere in der Regel bei Mehrfamilienhäusern angewandt wird. Eine Beispielrechnung dazu finden Sie hier.

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